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Pfingstpredigt v. Matthias Dorn

Zu Pfingsten feiern Christen die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu. Diese hatten kurz vorher die Himmelfahrt ihres Herrn mit eigenen Augen gesehen und blieben allein auf der Erde zurück. Doch Jesus hatte ihnen versprochen,  ihnen einen „Stellvertreter“ zu schicken, der sie an seiner Stelle leitet und begleitet – den Heiligen Geist. Die Erfüllung dieses Versprechens zu Pfingsten führte zum so genannten „Pfingstwunder“: Petrus und die Jünger predigten in den Straßen Jerusalems und Menschen aller Nationen verstanden sie in ihrer eigenen Sprache. Viele von ihnen ließen sich daraufhin im Namen Jesu taufen und gehörten damit zu den ersten Christen.  (nachzulesen in Apostelgeschichte 2)

Der Heilige Geist wird als eine der drei Personen Gottes betrachtet. Doch wie äußert sich dieser geheimnisvolle Geist, der solch bemerkenswerte Dinge hervorruft, eigentlich im Leben eines Menschen? Was ist ein geisterfülltes Leben? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Matthias Dorn zu Pfingsten 2017 in seiner Predigt in der Gemeinde Hannover-Fischerstraße.

Auf Basis der Pfingstpredigt des Petrus umriss er den „Dreiklang des geisterfüllten Lebens“:

  1. Gott sucht die Beziehung zu den Menschen. Durch den Geist kommt er uns nahe und schenkt uns Gotteserfahrungen. Damit kommt auch Gottes versöhnender Charakter zum Ausdruck. Beispielsweise ist das Sprachwunder zu Pfingsten eine zeitweise Aufhebung der Sprachverwirrung nach dem Turmbau zu Babel (Vgl. Mose 11, 1-9).
  2. Wer sich vom Geist ansprechen lässt, beginnt nach der Bedeutung hinter diesen Erfahrungen zu suchen. Die Bibel gibt hier unverzichtbare Hilfestellung, so wie auch Petrus und Jesus selbst stets Texte aus dem Alten Testament für ihre Botschaften anführten. Dieses Nachlesen und Nachforschen gibt Erkenntnis über die christliche Lehre. Allerdings geschieht diese Lehre nicht zum Selbstzweck und sollte nicht in end- und fruchtlosen theologischen Diskussionen stecken bleiben. Das Erkennen christlicher Wahrheiten entspringt der Beziehung mit Gott und sollte von theoretischen Überlegungen zu praktischen Konsequenzen führen.  
  3. Wesensarten Gottes sind zum Beispiel Barmherzigkeit, Sanftmut, Geduld und vor allem die Liebe. Wer also geisterfüllt lebt, versucht diese Wesensarten auch gegenüber seinen Mitmenschen auszudrücken, z. B. durch Anteilnahme an den Problemen der Mitmenschen oder durch tatkräftige Hilfe für Benachteiligte.  Dies kann man unter der Überschrift „Werke tätiger Liebe“ zusammenfassen.

Matthias Dorn schloss mit der Bemerkung, dass der Dreiklang des geisterfüllten Lebens besonders in der Gemeinde vervielfältigt und vervollständigt werden kann.

Anstehende Veranstaltungen

Café Kostbar

26.09.2017, 16:00 Uhr 
Fischerstraße 19

Gottesdienst

30.09.2017, 10:00 Uhr 
Fischerstraße 19

Pfadfinder: Tigers

05.10.2017, 17:00 Uhr 
Quickborn

Über den Tellerrand kochen (geschlossene Veranstaltung)

07.10.2017, 15:00 Uhr 
Fischerstraße 19

LightNight

14.10.2017, 19:00 Uhr 
Fischerstraße 19

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